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Wein = Medizin



In Vino Veritas - im Wein liegt die Wahrheit


Ein altes Sprichwort sagt:
„Man lernt einen Menschen besser kennen nach einigen Gläsern Wein als nach mehreren Jahren der Freundschaft“

Tatsächlich können nach dem Genuss von Wein mit uns die verschiedensten Dinge passieren

• man vergisst seine Depressionen
• man wird schläfrig
• man findet keinen Schlaf mehr
• man ist aufgeweckt
• man wird fröhlich
• man wird aggressiv
• man kriegt eine dicke Zunge (man lallt)
• man bekommt Gleichgewichtsstörungen (man schwankt)
• man benimmt sich unter Umständen liederlich (worüber man sich später schämt)

Weshalb entstehen diese Dinge? Diese Auswirkungen verdanken wir den über 1000 Komponenten. Hier einige davon:

1 Liter Wein enthält im Durchschnitt:

800 – 900 g Wasser
20 – 30 g: Glukose und Fruktose
5 – 10 g Glyzerin
6 – 12 g verschiedene organische Säuren
60 – 100 g Äthylalkoholeinige Gramm Kalium, Magnesium, Calcium und Eisen
 

Während des Gärungsprozesses werden unter dem Einfluss von Hefe-Enzymen die Zuckermoleküle zu Äthylalkohol abgebaut. Aus dem Zucker entstehen aber auch Glyzerin, verschiedene Säuren, höhere Alkohole, Aldehyde und Ester. Alle diese Substanzen sind Stoffwechselprodukte der Hefe. Zum Aufbau ihrer Zellsubstanz entnehmen sie dem Most unter anderem Zucker, Aminosäuren, Mineralstoffe und Vitamine. Es liegt nahe, die Hefe ebenfalls als Gärungs-Nebenprodukt aufzufassen.

Nach vollständigem Eindampfen des Weines bleibt sein Extrakt übrig. Das sind der Zucker, das Glyzerin, die nichtflüchtigen Säuren, die Mineral-, Gerb- und Farbstoffe, die Stickstoffverbindungen und die höheren Alkohole. Der Extrakt ist ein relatives Mass für die Güte des Weines; extraktarme Weine sind "dünn". Der Extraktgehalt deutscher Weine liegt meist zwischen 20 und 30 Gramm pro Liter. Bei 10 Prozent aller Weine liegt er unter 20 Gramm pro Liter. Rotweine sind in der Regel extraktreicher als Weissweine

Auf den ersten Blick sieht die Zusammensetzung des Weines recht "nüchtern" aus. Aber hinter den einzelnen Inhaltsstoffen verbergen sich teilweise kleine Powerpakete. Sie bewirken letztendlich die positiven Aspekte des Weingenusses.
 

Positive Auswirkungen eines mässigen regelmässigen Weinkonsums:

Definition: 20 g (Frauen) bis 30 g (Männer) Weinalkohol täglich , das heißt 1 bis 3 Gläser maximal, bei vitalstoffreicher Vollwertkost (Obst, Gemüse, Eiweiß)

Verdauungsorgane:
Reflektorische Speichel-, Saft- und Fermentabsonderung; Appetitanregung; Durchblutungs-förderung; Erhöhung der Peristaltik; Resorptionsförderung

Herz-Kreislauf
Abfall des koronaren Gefässwiderstandes; Anstieg des koronaren Blutflusses; Gefäss-weitstellung; Herabsetzung der Plättchenaggregation; Verringerung der Thromboseneigung; Ökonomisierung der Herzarbeit; Herabsetzung des Sauerstoffbedarfs

Atmung
Erhöhung von Atemzugvolumen, Blutzirkulation, Vasodilatation (Gefäßerweiterung); Steigerung der Immunabwehr (bakterizide und viruzide Eigenschaften)

Bewegungsapparat
Anstieg der Knochendichte; Anregung des Calcium-Stoffwechsels; Vasodilatation (Gefässerweiterung); Subjektive Zunahme der Muskelleistung

Haut
Anregung des Stoffwechsels; Lokale Entzündungshemmung; Förderung der Wundheilung; astringierende/blutstillende/bakterienhemmende/ bakterientötende/wundreinigende/ vernarbende Wirkung

Hormonsystem
Anregung von Schilddrüse, Nebenniere, Bauchspeicheldrüse, Geschlechtsdrüsen; Erhöhung der Widerstandskraft (Infekte, Rheuma, Stress); Zunahme der allgemeinen Arbeitskapazität

Ableitende Harnwege/Nieren
Vasodilatation (Gefässerweiterung); Steigerung des Harnflusses; Zunahme der Ausscheidung mit dem Urin (Harnstoff, Ammoniak, aber auch Mineralstoffe)

Immunsystem
Erhöhung der Entgiftungsfunktion (Toxine, Bakterien, Viren); Herabsetzung der Lebens-fähigkeit von Mikroorganismen; Verringerung der Krebsmortalität; Erhöhung und Aktivitätssteigerung von Antioxidantien; Herabsetzung des Alterungsprozesses

Nervensystem
Vorbeugung des altersbedingten Abbaus von Gehirnfunktionen; Erhöhung der geistigen Frische; Herabsetzung des Alterungsprozesses; Erhöhung der geistigen Leistungskapazität; Zunahme des intellektuellen Leistungsstosses; Kreativitäts-/Phantasiezunahme; Euphorisierung; Vasodilatation; Zunahme der Hirndurchblutung; Zunahme der Sauerstoffversorgung

Nach einer Studie von Jean Clement de Mol, einem Weingeniesser können die Weine unterteilt werden in:

• heitere Weine
• sinnliche Weine
• besinnliche Weine
• belebende Weine
• aufreibende Weine
 

DIE HEITEREN WEINE
Unter diesen Weinen verstehen wir solche, die anregend stimulieren, fröhlich machen und wenn nicht übermässig getrunken (dies bezieht sich übrigens auf alle Weine), nicht schläfrig oder müde machen. Solche Weine können bei heissem Wetter oder am Morgen getrunken werden und wir Menschen werden trotzdem den Sinn für die Realität nicht verlieren, was bei Geschäftsbesprechungen, Vorlesungen, aber auch bei Liebeserklärungen manchmal sehr nützlich sein kann. Solche Weine vermögen sofort Kontakt zu schaffen z.B. auf Partys wo sich die Leute teilweise untereinander nicht kennen.

Was trinkt man an einer Siegesfeier, einer kulturellen Veranstaltung, einem Hochzeits-apéro oder zur Geburt eines Kindes?.

• EINEN SCHAUMWEIN (Prosecco, Spumante) ODER EINEN CHAMPAGNER


DIE SINNLICHEN WEINE
Darunter verstehen wir einen Wein nach dessen Genuss man seine Partnerin einmal mit anderen Augen ansieht. Wo SIE IHM verträumte Blicke zuwirft und IHM dabei seine Knie streichelt.

Kurz: Ein Wein, welcher auf sinnliche Wiese munter und die zaghaften Gefühle gefügiger macht. Dieser Wein ist aber kein 100 %-iger Ersatz für Können und Flair, vielmehr bewirkt er eine positive Beeinflussung der jeweiligen Person. Wenn zum Beispiel beim ersten Rendez-vous die meisten über Weltanschauungen, Ibiza oder Mozart reden, so reden wir nach der Wahl des richtigen Weines sicher über „ihre“ Augen, das bezaubernde Parfum und sie lässt sich bereits gerne über ihre Hand streicheln.

Diese Dessert-Weine, welche man übrigens jeder harten Spirituose vorziehen kann, verleihen Kraft und wärmen unseren Körper in wohliger Wonne, Es könnte sich hier um die gleichen Weine handeln, welche Zeus auf dem Olymp durch Ganymed serviert bekommen hat und sie himmlischen Nektar nannte.

Hier ein paar Beispiel von sinnlichen Weinen:

• Malvasie
• Barsac
• Graves
• Muscat
• Malaga
• Vino Santo
• Protwein
• Tokayer
• Sauternes
• Marsala
 

DIE BESINNLICHEN WEINE
Nach solchen Weinen gibt es keine Schlägerei oder eine Stimmung wie im Hofbräuhaus. Es werden aber auch keine besseren geschäftlichen Abschlüsse erzielt, ja eher hinausgeschoben oder nochmals überdacht. Gerade diese Weine gehören mitunter zu den besten der Welt. Sie sind es, welche Gespräche von hohem geistigen Niveau oder zu grossen, inneren Entschlüssen Anstoss geben. Sie laden zum Meditieren ein. Mit solchen Weinen betritt man ein Nirwana gepaart mit höchstem intellektuellem Genuss. Es sind sehr bekömmliche Weine, welche wenn reif getrunken, auch eine gute Nachtruhe garantieren. Sie können aber auch die Grundlage für den weiteren Verlauf des Abends sein. Hält der Kaffee Sie noch ein wenig auf, so werden Sie sich doch nach einiger Zeit in voller Zufriedenheit und Dankbarkeit verabschieden. Und in Erinnerung des schönen Abends, sehr zufrieden mit sich und der Welt werden Sie zu Bett gehen.

Beispiele der besinnlichen Weine:

• alle roten Bordeaux
• St. Emilion
• Bergerac
• Merlot
• Pomerol
• Rioja
• Chianti
• Brunello


DIE BELEBENDEN WEINE
 
Löst der eine Wein ein Empfinden wie ein mozartsches Menuett aus, so entfesseln diese Weine Gefühle wie eine ungarische Rapsodie von Liszt. Mit diesen Weinen wollen wir uns nicht intellektuell berauschen, auch wenn es anfänglich so scheint. Bei diesen Weinen kommt einem das volle positive „ich“ zu Bewusstsein. Man freut sich, eine leichte Euphorie setzt ein, man vergisst seine Komplexe oder Sorgen und traut sich mehr zu. Einige gewählte Worte wie „glauben Sie wirklich 10'000 Stück absetzen zu können?“ wird Ihnen wahrscheinlich mit „was 10'000 Stück, ich bringe 20'000 Stück unter die Leute“ beantwortet werden. Versteht man anfänglich zu begeistern und rechtzeitig zuzuhören, so vermögen 3 Gläser eines solchen Weines mehr zu bewirken, als 1000 Worte, Statistiken und Referenzlisten. Es sind also tückische Weine, welche einem übermütig machen und die Wankelmütigen bestellen bereits eine zweite Flasche.

Hier die Beispiele

• allo roten Burgunder
• Hermitage
• Barbaresco
• Reciotto di Valpolicella
• Beaujolais
• Chateauneuf du Pape
• Barolo
• Nebbiolo.


DIE AUFREGENDEN WEINE
Sie sprechen nicht unbedingt den In
 
tellekt an, sondern sind eher für das Gemüt. Der Säuregehalt vermittelt eine Frische und ist, wenn nicht allzu viel vorhanden, appetitanregend. Kein Wein für gestresste Leute und Choleriker.

Bei kalorienreichen oder schwerverdaulichen Speisen ist er der ideale Begleiter und steigert unser Wohlbefinden. Wir unterscheiden drei Gruppen: die fruchtigen, die aromatischen und die bouquetreichen Weine; aber alle drei harmonisch trocken. Dieser Wein ist immer das Produkt seiner Umgebung, meist mit leicht rauem Einschlag, welcher ihm die nötige erfrischende Säure verschafft und wenn richtig kombiniert, zu einem geheimen Helfer wird.

Hier die Beispiele solcher Weine:

• Weissweine aus dem Wallis oder Waadt
• Weisse Burgunder
• Trockene Bordeaux
• Elsässer
• Roseweine
• Bardolino
• Lambrusco


Diese Eindrücken wurden nach mehrmaligem Degustieren aller betreffenden Weine und mittels täglicher Notizen festgehalten. Durch die Gespräche mit Weinkennern und Laien wurden viele dieser Hypothesen bestätigt. Das Resultat ist jedoch abhängig von der absoluten Qualität und Natürlichkeit der Weine sowie der Verfassung der betreffenden Personen. Aber auch die Temperatur des Raumes oder der Umgebung in welcher der Wein getrunken wird spielt eine grosse Rolle.

Auch bei einer 100 %-igen Bestätigung der Annahmen ist dies kein 100 %-iges Erfolgsrezept, sondern ein kleiner Gewichtsstein, welcher – wenn im richtigen Moment auf der richtigen Seite eingesetzt – die Waage zu Ihren Gunsten ausschlagen lässt.
 











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